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Weiblich, gerade 40, ledig, ohne Kinder, ohne Tiere

Hallo und danke für Deinen Besuch

Meine Gedanken, mein Leben, meine Vergangenheit - hier versuche ich es für mich zu ordnen

Ich fange gerade erst an, also gibt es noch nicht ganz so viel von mir. Aber sie war stets bemüht :-)

Alter: 40
 


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Depression - mein ewiger Kampf oder doch nicht?

Mehr als 2 Jahre ist es jetzt her, dass ich mich in die Psychiatrie hab einweisen lassen. Damals dachte ich, jetzt war es das, jetzt bin ich zu nichts mehr in der Lage ohne Hilfe. Nie wieder.Ich dacht immer mein Hauptproblem ist das nette Schmerzsyndrom, was vor 10 Jahren durchgekommen ist. Fibromyalgie nennen sie es. Ich war der Meinung, wenn die Schmerzen weg gingen und mich nicht mehr jeden Tag marode machen, dann ist alles wieder gut. Leider nicht.In der Klinik wurde mir erklärt, dass es mir nicht aufgrund der täglichen, jahrelangen Schmerzen so schlecht geht, sondern ich hätte seit vermutlich schon vielen Jahren Depressionen, die die Schmerzen verursachen.Ich habe nie auf meinen Körper gehört bzw. ihn immer ignoriert, habe mich nicht um mich und mein Seelenheil geschert und da wäre es nur natürlich, dass alles nur "lauter schreit" damit ich es endlich wahrnehme...Die spinnen doch, dachte ich damals nur. Ich hatte ja eine Diagnose und die galt gefälligst auch.Naja, ich konnte das nicht wirklich annehmen, auch wenn einige Argumente tatsächlich sehr nachvollziehbar waren. Dumm nur, dass ich durch Umstellung der Medikamente und die 6 Wochen Therapie mit Sport und Gesprächen fast schmerzfrei aus der Klinik entlassen wurde... Also habe ich mir einen Analytiker gesucht und hatte Glück fast direkt nach der Entlassung mit der Therapie anfangen zu können. Naja, wenn man da wirklich von Glück sprechen kann.Wenn ich gewusst hätte, dass Vergangenheitsbewältigung so dermassen anstrengend ist und Thema Gefühle, oh Gott, ich hätte sie nie begonnen. Somatische depressive Störung nennt man es jetzt, verursacht durch Traumata - und speziell bei mir durch emotionale Vernachlässigung.Das verursacht diverse Hürden in vielen Ebenen, vor allem in jeder Beziehung egal zu welchem Menschen.Ganz oft hatte und habe ich keine Hoffnung, dass es sich jemals ändert, manchmal, wenn ich an einem bestimmten Punkt in der Therapie ankomme aber doch. Wie jetzt, in diesem Moment.Ich habe Weihnachten, ganz allein, überlebt. Mehr noch, es war völlig in Ordnung für mich. Und ich habe keine Schmerzen!

10.1.17 20:09, kommentieren

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Froh und immer noch genervt

Das Jahr ist gerade mal 2 Tage alt und fühlt sich jetzt schon älter an. Das liegt aber, glaube ich wohl eher daran, dass ich Silvester und Neujahr arbeiten musste. Der Übergang war nicht ganz so entspannt, wie es ist, wenn man frei oder Urlaub hat.Allerdings bin ich froh gearbeitet zu haben, da ich dieses Jahr sowohl Weihnachten als auch jetzt Silvester alleine war. Ja das war absichtlich, fand es angenehmer dieses Mal nicht den Pflichten nachzukommen und das zu tun, was ich möchte und zwar in meiner kleinen gemütlichen Wohnung, auch genannt "Butze"Na gut, arbeiten war jetzt nicht der primäre Wunsch, aber die Tatsache das ich deswegen eben an den Feiertagen nicht zu meiner Familie oder Freunden zu "können" hat mir als Ausrede sehr geholfen. Ich hatte einfach keine Lust auf diese mitleidigen Einladungen, gerade hlg. Abend, bei denen es immer heisst: Also nee, bevor Du alleine bist kommst Du zu uns!Als wenn das dann ein richtig schöner Abend wird und bei Menschen sitzt, die mich sonst zu diesem Anlass nicht eingeladen hätten. Is klar.Ja meine Eltern sind tot, das schon sehr viele Jahre, meine Geschwister sind verheiratet und haben ihre eigenen Rituale und ja ich habe keinen Partner. Und? Bin ich deshalb betreuungswürdig? Geht mir das alles auf die Nerven. Den Rest des Jahres interessiert es doch auch keinen, dass ich abends nach der Arbeit alleine bin, warum Weihnachten oder Silvester!Wenigstens ist der ganze Kokolores jetzt vorbei.

2 Kommentare 2.1.17 17:52, kommentieren